Alle Beiträge von Jürgen Rompf

Sonntag, 7. Oktober, Deutsch-Griechischer Literatursalon Sonntag, 11:00 – 13:00 Uhr, Einlass 10:30 Uhr

Petros Kyrimis „Durch Feuer und Liebe“

Musikalische Begleitung: Xenia Patentali
Moderation: Sophia Georgallidis

Auch wenn der Moment kommt, da sich alles seinem Ende neigt, kommt das Schicksal – wie der Autor Petros Kyrimis immer wieder betont –, nimmt uns an die Hand und wandert mit uns durch Wüsten und Berge, an Meere und Flüsse, um uns zu zeigen, dass wir wieder jenes Kind werden können, von dem wir immer schon als Kleinkinder geträumt haben. Einen Augenblick lang kann alles verändert werden, wenn wir an das Unerwartete der Überraschungen glauben – mit all den dazugehörigen Konsequenzen, versteht es sich – und ständig für alles kämpfen. Dieses Buch ist nichts anderes als die symbolische Darstellung eines Lebens zwischen den Dingen: Manchmal fehlt es an vielen Dingen und seltener ist alles reichlich vorhanden. Der Autor gibt in seinem Roman meisterhaft das Wesentliche unserer Existenz und die unumstrittene Kraft der Liebe wieder – nicht nur der leidenschaftlichen Liebe, sondern derjenigen, die unsere Seele stärkt.

Termin: Sonntag, 7. Oktober 2018 – 11 Uhr
Einlass 10.30 Uhr
Eintritt: 3,00 €
Ort: zakk Düsseldorf, Fichtenstr. 40, 40233 Düsseldorf

Petros Kyrimis ist 1945 in Athen geboren; studierte Fernsehregie und Fotografie. In Griechenland wurde er bekannt vor allem durch seine Drehbücher fürs Kino und Fernsehen. Er begann sehr früh zu schreiben: Liedertexte, Gedichte, Erzählungen, Kindertheatherstücke, Novellen und Romane. Seine Literarischen Arbeiten, sind bereits mehrfach mit Auszeichnungen prämiert und in vielen Anthologien erschienen. Heute lebt er in Düsseldorf als Journalist und freier Autor. Veröffentlichungen: ›Das Herz der Amsel‹ Novelle (Vlg. Kastaniotis/Athen, 1998 & Romiosini/Köln, 2000); ›Geschichten des Vor und des Danach‹ Erzählungen (Vlg. Indiktos/Athen 2003); ›Männliche Genüsse‹ Kurzgeschichten (Vlg. Ellinika Grammata/Athen, 2004); ›Das weiß der Sonne‹ Novelle (Vlg. Ilektra/ Athen, 2007); ›Herr der Klagen‹ Roman (Vlg. Ilekra/Athen, 2008).

Η εταιρεία Ελλήνων συγγραφέων Γερμανίας παρουσιάζει το βιβλίο του Πέτρου Κυρίμη „Δια Πυρός και Αγάπης“. Το συγγραφέα θα παρουσιάση η Σοφία Γεωργαλίδου.
Γερμανία του ογδόντα. Πέρασαν κιόλας σχεδόν δέκα χρόνια. Κρανίου τόπος. Καμιά φωνή στην κορυφή του. Μεθυσμένες μόνο νυκτόβιες κραυγές και γαβγίσματα σκύλων. Ταβέρνα «Ο Σωκράτης». Ταβέρνα «Ο Διόνυσος». Σουβλάκι γύρος, εκλογές στην κοινότητα, στην εκκλησία θα ψήσουν αρνιά κι αυτή την Ανάσταση. Πρώτο τραπέζι ο πρέσβης, ο στρατιωτικός ακόλουθος, ο δεσπότης. Πίσω οι λοιποί ευσεβείς. Πιο πίσω μερικοί Γερμανοί περίοικοι να χαζεύουν και να χειροκροτούν, έκθαμβοι από το μεγαλείο της Ελλάδας, τα κορίτσια που χορεύουν ντυμένα με εθνικές ενδυμασίες και μιλάνε μεταξύ τους γερμανικά. Απολαμβάνουμε όλοι το ελληνικό Πάσχα. Τα στριμμένα μου άντερα βγάζω από μέσα μου και στεγνώνω έξω στο λαμπρό σου ήλιο, Κύριε. Θα φτιάξω όπως κάθε χρόνο την καθιερωμένη μου μαγειρίτσα. Παίρνω νερό της θάλασσας και τα περνάω πρώτο χέρι. Παίρνω νεράκι της βροχής και τα ξεβγάζω. Τα αφήνωνα βράσουν καλά μες στο αίμα μου. Εναποθέτω με ευλάβεια την πιατέλα στο τραπέζι. Τρώνε με βουλιμία. Φάγετε, πίετε, λέγω. Τούτο εστί το τέλος μου….

Veranstalter:
Gesellschaft Deutsch- Griechischer AutorInnen in BRD e.V. & zakk
Unterstützt vom Kulturamt Düsseldorf

Die Gesellschaft Deutsch- Griechischer AutorInnen in BRD e.V. lädt viermal im Jahr eine Autorin oder Autoren zur Lesung und Gespräch ins zakk ein.

Das inhumane Kreditregime über Griechenland, von Georgios Kassimatis

Das „griechische Problem“ ist nicht nur ein Problem Griechenlands. Es ist vielmehr auch ein Problem Europas und hat weltweite Verwicklungen zur Folge. Denn es betrifft im Kern die Geltung der Grundprinzipien von Rechtmäßigkeit und politischer Praxis, die – so der Standpunkt von Georgios Kassimatis – Produkt der politischen Kultur Europas und die Basis des sozialpolitischen Weltsystems, der bürgerlichen Demokratie, darstellt. Vor diesem Hintergrund nimmt der Autor die Kredite und die Kreditvergabe an Griechenland als solche zur Grundlage für seine facettenreiche Analyse. Darin zeichnet er die Entwicklung von 2010 bis heute wissenschaftlich fundiert nach. Mit Blick auf Gründe und Ziele der Kreditvergabe und ihre Methoden bringt er auch wenig Bekanntes und in den Massenmedien gern Beschwiegenes zur Sprache, nicht zuletzt ihre Unvereinbarkeit mit allen demokratischen Verfassungen, mit den Verträgen der EU und mit dem Völkerrecht.

Leseprobe als PDF: hier
Inhaltsverzeichnis als PDF: hier

Das inhumane Kreditregime über Griechenland
von Georgios Kassimatis, übers. aus dem Griechischen
ISBN: 978-3-89691-113-1

205 Seiten
Preis: 24,00 €
Erschienen: 2018

Georgios Kassimatis, geb. 1932, studierte Rechtswissenschaften in Athen, München und Bern. Nach seiner Promotion (München) und Habilitation (Athen) schlug er die akademische Laufbahn ein. Während seiner akademischen Laufbahn befasste er sich mit Staatsrecht und Staatslehre, darunter insbesondere mit der Theorie und Praxis der Rechtslehre, der Rechtsmäßigkeitsprinzipien und der Rechtsauslegung und mit der Theorie, Geschichte und Praxis der Demokratie, der Repräsentation, der Gesetzgebungslehre, der Regierung, des sozialen Rechtsstaats und der Menschenrechte. Seit 1999 ist er Professor em. der Universität Athen. Zudem bekleidete er eine Reihe öffentlicher Ämter.

Übersetzerin
Stefania Adamopoulou, wuchs in Köln auf und studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg, Basel und Köln. Neben Ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin beschäftigt sie sich seit 2015 mit der Übersetzung von Literatur aus dem Griechischen ins Deutsche.

 

Sonntag, 24. Juni, Deutsch-Griechischer Literatursalon Sonntag, 11:00 – 13:00 Uhr, Einlass 10:30 Uhr

Barbara Bišický-Ehrlich
Lesung & Gespräch:
„Sag’, dass es dir gut geht“
Eine jüdische Familienchronik

»Als ich anfing, meine Oma Helenka für dieses Buch zu befragen, wiederholte sie immer nur die gleichen Worte: ›Das kann man niemandem erzählen, Bára. Das
glaubt einem kein Mensch …‹ Sie erzählte dennoch – und ich begann zu schreiben.« Barbara Bišický-Ehrlich zeichnet als Chronistin ihrer eigenen Familiengeschichte ein mehrfaches Generatinnenporträt, angefangen bei ihren Urgroßeltern in der ehemaligen Tschechoslowakei, über die Zeit ihrer Großeltern und Eltern, bis hin zu ihren eigenen Erfahrungen als Enkelin von Holocaust-Überlebenden – ausgerechnet in der Bundesrepublik Deutschland. Immer wieder kreuzt die Weltgeschichte den Weg dieser Familie. Schreckensnamen wie Bergen-Belsen und Theresienstadt sind damit ebenso verknüpft wie die Zeit des Kommunismus nach 1945 in der CSSR und der Prager Frühling. Die Gefahr eines gewaltsamen Todes hängt beständig wie ein schwarzer Schatten über allen Familienmitgliedern. Entwurzelung, Neuanfang und erneute Entwurzelung sind die Folgen.

Diese Geschichte erzählt vom Leben zwischen den Extremen, mit unerwarteten Wendungen und Trammata, die den Kindern vererbt wurden. Barbara Bišický-Ehrlich lässt den Leser durch die Schilderung ihres Familienschicksals mühelos Jahrzehnte überbrücken und in die Zeitgeschichte eintauchen. Sie schafft eine Nähe, die dem Leser erlaubt an den Ängsten und Hoffnungen der Menschen teilzuhaben, die sich nichts sehnlicher wünschen als Frieden auf Erden. Zwischen Prag und Frankfurt am Main, zwischen Gefahren, Bedrohungen und den großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts, schwebt die eine große Frage: Wie gehe ich mit Vergangenheit um?

»Bára … warum interessiert dich das alles?«, fragte Oma Helenka und fügte immer wieder den gleichen Wunsch hinzu: »Sag’, dass es dir gut geht …«

Barbara Bišický-Ehrlich, 1974 geboren, wuchs sie als Kind tschechischer Emigranten in Frankfurt am Main auf. Nach ihrem Studium der Theaterregie und Dramaturgie in Prag absolvierte sie ein multimediales Redaktionsvolontariat beim
Südwestrundfunk. Heute arbeitet sie selbständig als Werbe- und Synchronsprecherin, leitet eine kleine Filmproduktion und Kinder-Theatergruppen in der jüdischen Gemeinde Frankfurt. Sie lebt mit ihren drei Kindern in Frankfurt am Main.

Termin: Sonntag, 24. Juni 2018 – 11 Uhr
Einlass 10.30 Uhr

Ort: zakk Düsseldorf
Fichtenstr. 40, 40233 Düsseldorf

Veranstalter:
Gesellschaft Deutsch- Griechischer AutorInnen in BRD e.V. & zakk
Unterstützt vom Kulturamt Düsseldorf

Ανακοίνωση της Εταιρείας Ελλήνων Συγγραφέων

Ανακοίνωση της Εταιρείας Ελλήνων Συγγραφέων Γερμανίας με αφορμή το Φασιστικό φυλλάδιο διαμαρτυρίας, από «συμπατριώτες», εναντίον του δημοσιογράφου κ. Μιλτιάδη Ούλιο.

Στις 11.05.2018 στα πλαίσια του ελληνικού φεστιβάλ στο Ντίσελντορφ ανώνυμοι «συμπατριώτες»

μοίρασαν ρατσιστικό φυλλάδιο ενάντια στον δημοσιογράφο Μιλτιάδη Ούλιο κατηγορώντας τον μεταξύ άλλων ως ακροαριστερό και ανθέλληνα. Η Εταιρεία Ελλήνων Συγγραφέων στην Γερμανία καταδικάζει τέτοιου είδους ρατσιστικές ενέργειες, οι οποίες αμαυρώνουν τον ελληνισμό της Γερμανίας, ανεξάρτητα αν διαφωνεί η συμφωνεί κανείς με τις απόψεις του κ. Ούλιου. Η ενέργεια αυτή από μερίδα ελλήνων πατριδοκάπηλων είναι πέρα για πέρα αντίθετη από την πολιτική αρετή του πατριωτισμού η οποία είναι αναγκαία για την υπεράσπιση και τη διατήρηση μιας ελεύθερης πολιτείας. Η κάκιστη χρήση και η φθορά που δέχεται ο όρος πατρίδα στο φυλλάδιο αυτό οδηγεί χωρίς άλλο στον εθνικισμό και τον φασισμό. Η εταιρεία συγγραφέων θέλει με αυτό το κείμενο ανακοίνωση να θυμίσει σε αυτούς τους «συμπατριώτες», πως η αγάπη για την πατρίδα υπήρξε σημείο αναφοράς του αντιφασισμού στην Ελλάδα, που αντιτάχθηκε σθεναρά στον φασιστικό εθνικισμό. Αγάπη για την πατρίδα δεν σημαίνει αποκλειστική και τυφλή πρόσδεση στην καταγωγή μας. Αγάπη για την πατρίδα σημαίνει ενδιαφέρον για όλους τους συμπολίτες, ανεξάρτητα από την καταγωγή τους αλλά και ενδιαφέρον για όλους εκείνους που είναι θύματα αδικιών, διακρίσεων και καταπίεσης.

Γιατί εμείς δεν ξεχνάμε πως οι παππούδες μας ήταν πρόσφυγες και οι γονείς μας μετανάστες.

Γιατί εμείς διαδίδουμε την ελληνική ιστορία και υπερασπιζόμαστε την αλήθεια

Γιατί όπως έλεγε και ο μεγάλος ποιητής Κωνσταντίνος Καβάφης: Έλληνας δεν είναι αυτός που γεννιέται αλλά αυτός που σκέφτεται ελληνικά.

Για την Εταιρεία Ελλήνων Συγγραφέων Γερμανίας

Μιχάλης Πατένταλης

Sonntag, den 15. O4. 2018, DEUTSCH-GRIECHISCHER LITERATURSALON 11:00 – 13:00 Uhr, Einlass 10:30

„Kapitäninnen der Freiheit“
Texte und Lieder von und mit Mischi Steinbrück

Kapitäninnen der Freiheit“ nennt Mischi Steinbrück die drei großen Kämpferinnen, die in Seeschlachten in den 1820er Jahren wesentlich zur Befreiung Griechenlands von der osmanischen Fremdherrschaft beitrugen. In rhythmischen Texten, die sie mit Gesang verbindet, versucht sie, uns die hier weithin unbekannten und fernen Gestalten der Bouboulina, der Manto Mavrogenous und der Domna Wiswisi näher zu bringen.
Die Geschichte beginnt im Dezember 1832 am Wachauer Donauufer mit dem Abschied eines Dienstmädchens von ihrem Verlobten. Der zieht als Söldnersoldat mit Otto von Bayern zu dessen Krönung nach Griechenland. Aber zehn Jahre davor war Griechenland eine Demokratie ohne König – und die wurde von den „Kapitäninnen der Freiheit“ mit erkämpft. Wieso wissen wir hier so wenig darüber?
Mischi hebt zusammen mit Fundstücken aus der Ägäis die inspirierend

Webseite: Mischi Steinbrück hier

Ort: zakk Düsseldorf
Fichtenstr. 40, 40233 Düsseldorf

Veranstalter:
Gesellschaft Griechischer AutorInnen in Deutschland e.V. & zakk