Archiv der Kategorie: Presse

Zakk Literaturautomat steht bald in Athen

Zakk Literaturautomat steht bald in Athen

28. Oktober 2014

Literaturautomat im Härtetest

Die Literatur im Format einer Zigarettensschachtel geht auf Reisen – mit einer deutsch-griechischen Ausgabe die bald in Athen stehen wird. Zuvor wird die deutsch-griechische Textzusammenarbeit am kommenden Freitag im griechischen Generalkonsulat in Düsseldorf vorgestellt.

Die Initiatoren des Literaturautomaten, Zakk und Art Connection, haben mit der „Gesellschaft griechischer AutorInnen in Deutschland e.V.“ eine bilinguale Spezialausgabe erstellt. Deutsch-griechische Lyrik, Wortspiele und Prosa im Zigarettenschachtelformat. Bei einem Literaturabend mit dem Titel: „Eine Schachtel Literatur“ werden im griechischen Generalkonsulat die Autoren Petros Kyrimis, Ivo Meraskendis, Anna Tastoglou, Andreas Deffner, Michalis Patentalis und Nona Simakis aus ihren Werken lesen.
Der Literatur Automat wird vorgestellt von Pamela Granderath (Lyrikerin, Art Connection), Michalis Patentalis (Schriftsteller, GGA-BRD ) und Niki Eideneier (Verlegerin Romiosini Verlag). Die Lesung wird ergänzt durch Gespräche über die Welt der deutsch-griechischen Literatur. Der Automat wird dann ab März 2015 dauerhaft im Goethe Institut Athen hängen und mit weiteren Spezialausgaben befüllt.

Greek Poesy Breakfast in Düsseldorf

Greek Poesy Breakfast in Düsseldorf

November 18, 2013
By Aspasia Zontanou

Kultur Kickt KriseThe association of Greek authors in Germany (“Die Gesellschaft Griechischer Autoren e.V.) formed in 2006, organize events where Greek authors as well as authors from other nationali-ties living in Germany (Turkish, Kurdish, German etc.) can showcase their work, read their books, or perform in front of an audience. The local spot called ZAKK, which has been host-ing international musicians, artists and dancers for decades, seems to fit the occasion when it comes to gathering people who are interested in seeing and hearing something that is not shown on TV or radio; the focus of these gatherings at Zakk’s is aimed for an audience who seeks to grasp the pulse of the time, ask questions, and be involved in discussions.
In today’s poetry session Kultur Kickt Krise (“Culture Shoots Crisis”), the authors Michalis Patentalis, Niki Eideneier, Elena Palanza, Arzu Dorando, Dogan Akhani and Pamela Granderath, presented their work and their thoughts about the economical crisis affecting peoples everyday life in Athens, Düsseldorf, as well as other parts of the world. Pamela Granderath states that they do this by using the only effective weapon they have “…a pencil and a piece of paper!” Creating art that leads to more respect and understanding in our socie-ty. The musicians Vangelis Christidis and Kostas Papioannou accompanied the reading, while the guests could listen, read, drink coffee and have a delicious Greek breakfast.

Greek Reporter
See more at: http://eu.greekreporter.com

Ein literarisches Quartett

Ein literarisches Quartett

Lüdenscheid. Griechisches Essen, griechischer Wein, Tanz und griechische Seele verliehen dem Museums-Café am Samstagabend eine ganz besondere Atmosphäre. Leseabend der Veranstaltungs- reihe: “50 Jahre griechische Migration“

Die Autoren von links: Petros Kyrimis, Elena Pallantza, Alexios Mainas und Michalis Patentalis
Die Autoren von links: Petros Kyrimis, Elena Pallantza, Alexios Mainas und Michalis Patentalis

 Im leider nur kleinen, aber begeisterungsfähigen Publikum auch Museumsleiter Eckhard Trox, der sich, wie alle Gäste, von der Sprachgewalt, Witz und dem feinen Wortsinn der Autoren beein- drucken ließ. Evangelia Kasdanastassi vom Diakonischen Werk begrüßte die Gäste ebenso wie Sophia Georgallidis. Die Übersetzerin, die die Schriftsteller betreut, gab einen kurzen Überblick über die Entwicklung der griechischen Literatur in Deutschland.

Bis auf den Senior des literarischen Quartetts, Petros Kyrimis (1948), sprechen und schreiben alle Autoren Deutsch. Das Urgestein Petros Kyrimis, trotz jahrzehntelangem Deutschland-Aufenthalt immer noch nicht gut Deutsch sprechend und schreibend, ließ Sophia Georgallidis seine deprimierende Kindheitserinnerung „Z wie Zicke” vorlesen. Unbedingt sollte und wollte man dann doch Kyrimis pur hören, „Das Herz der Amsel”.

Tiefe Stimme malt Bilder

Und siehe da: Obwohl viele nicht Griechisch verstanden, malte diese eindrucksvolle tiefe Stimme Bilder im stillen Raum, entdeckte man Landschaften in diesem viel gelebten Gesicht. Eine Meisterin der Sprache ist Elena Pallantza. Erstaunlich das psychologische Einfühlungsvermögen der Lehrerin in der Geschichte „Spuren im Schnee”. „Sterben ist wie Schwitzen” zitiert Alexios Mainas (1976) Jean Paul (damals schwitzend auf Santorin). Dieser junge Dichter aus Bonn wirft in der Geschichte „Phi” einen scharfen und surrealen Blick auf seine Frau Phaedra, das Rätsel. Der Philosoph kann sich nicht verleugnen: Einsam leben in einer Beziehung? Sprachlich direkter, auch surreal, mit Humor und unglaublicher Phantasie geht Michalis Patentalis aus Düsseldorf an seine Geschichten heran. Wohin Vereinsamung führen kann, zeigt die merkwürdige wahre Geschichte von Nick mit dem Spitznamen „Stillgestanden”, der sich im lebenslangen Knast täglich von einem Poster der geliebten Nicole Kidmann regelrecht ernähren lässt. Als Highlight unterhielt Markos Koderisch aus Darmstadt vor und zwischen der Lesung, mit HipHop und Rap, sinnvollen Texten und philosophischen Einsichten. Eine griechische Mutter, deren Sprache er nicht kann, hat der 31-jährige seine Heimat endlich in sich selbst gefunden, aber, er bringt es auf des Lebens Kern: „In dieser Welt ist man nie ganz zu Hause!”

Marlis Denkert

Ouelle: www.derwesten.de

„Immer in Fahrt

50 Jahre Anwesenheit der Griechen in Deutschland Während einer eintägigen Straßenbahn-Tour durch Düsseldorf und Umkreis finden bilinguale Lesungen der griechischen Autoren aus ihren Werken statt, die sich vor allem mit der Migrationsgeschichte und ihrem Wandel auseinandersetzen. Musikalisch wird diese Veranstaltung durch eine Life-Band und visuell mittels einer Foto-Ausstellung unterstützt.der Griechen in Deutschland und ihre Lebensumstande diskutieren. Das Fahrgast-Publikum wird die Gelegenheit haben, während der drei geplanten Stationen zu- oder auszusteigen:

„immer in Fahrt“ Haltestelle Hauptbahnhof Düsseldorf: die ersten Migranten

„immer in Fahrt“ Haltestelle Hauptbahnhof Neuss: Präsenz und Entwicklung der 2. Generation

„immer in Fahrt“ Haltestelle Griechisches Gymnasium und Lyzeum Oberkassel: die 3. Generation „in Fahrt“

Nähere Info/Anmeldung: antonia.annoussi@diakonie-duesseldorf.de, Tel: 0211/ 91318834, Michael Patentalis, Tel: 0211/17521 und 0177-8453 049

Eine Veranstaltung der Gesellschaft Griechischer AutorInnen in Kooperation mit dem Zentrum für interkulturelle Begegnung und Beratung (ZIBB) der Diakonie in Düsseldorf

Ort und Zeit (voraussichtlich Ende Oktober 2010) können bei untenstehender Adresse erfragt werden.

Unter der Schirmherrschaft des griechischen Generalkonsulats in Düsseldorf