Archiv der Kategorie: Projekte

Literaturautomat

Literaturautomat

Kultur statt Kippe, Lyrik statt Lucky Strike!

literaturautomatDer Literaturautomat ist eine Initiative von Pamela Granderath (Art Connection) und Christine Brinkmann (zakk) und dient der Verbreitung schöner Literatur! Gegen Münzeinwurf von 2,- EUR gibt es Lyrik, Poesie, Kurzgeschichten und andere kleine Kostbarkeiten, die nicht nur einen selbst, sondern auch Andere erfreuen. Neben fünf „Literatur-Schächten“, deren Inhalt bekannt ist, spuckt ein weiterer Schacht eine Überraschung aus: ein Daumenkino? Texte eines unbekannten Autors? Finden Sie es heraus!

Literaturautomat vom 07. – 10. Mai 2015 auf der Buchmesse in Thessaloniki.

Literaturautomat Gemeinsam mit der „Gesellschaft Griechischer Autoren/innen in Deutschland e.V.“ (GGAD) stellen wir ab dem 08.05.2015 den Literaturautomat am Stand des Goethe-Instituts in Thessaloniki vor. Er verbleibt dann für ein Jahr in Thessaloniki.

Bei Lesungen auf der Messe werden Pamela Granderath und Michalis Patentalis die Autoren und Autorinnen dieser Sonderedition vorstellen. Mit dabei sind unter anderem: Andonis Fostieris, Elsa Korneti, Petros Kyrimis, Niki Eideneier und Ivo Meraskentis. In diesen zweisprachigen Publikationen befinden sich Gedichte und Kurzgeschichten, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Möchten Sie sich für eine Box im Literaturautomaten bewerben oder unseren Newsletter erhalten, würden wir uns über eine Email an Christine Brinkmann freuen.

Wer mitmachen möchte.. das sind die Bedingungen:

Das Minibüchlein für den Literaturautomaten hat die Masse 8,5 x 5,5 cm.
Das Büchlein besteht aus einem Umschlag, der wie gewohnt von uns gestaltet wird und drei Innenseiten. Auf Seite 1 sollen Titel & Autor/in, auf Seite 12 eine kurze Biografie stehen, so dass 10 Seiten (2 bis 11) für Text zur Verfügung stehen. Wahlweise können auf den zehn Seiten Gedichte oder eine Kurzgeschichte platziert werden (etwa 3200 Zeichen).

Die Befüllungen für das 1. Halbjahr 2015 sind geschrieben, gedruckt und werden befüllt. Über Einsendungen für 2016 würden wir uns sehr freuen. Es gibt keine Ausschreibung bzw. Vorgaben über ein Thema. Schicken Sie uns Ihre Texte: wir freuen uns sehr darüber!
Einsendungen bitte an literatur-automat – at – posteo.de.

 

Von wegen Ruhestand

Gemeinsame Geschichte(n) Bd. 2

Von wegen Ruhestand

Plakat_Gemeinsame_Geschichten-Bd2Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an. Soviel ist spätestens seit Udo Jürgens’ gleichnamigem Hit bekannt. Warum also nicht auch im mittleren Alter ein Buch schreiben? Das Düsseldorfer zakk und eine interkulturelle Seniorengruppe haben es vorgemacht und stellen am 17. Januar das Buch „Gemeinsame Geschichte(n)“ vor.
Ein Aufruf von Projektleiter Robert Hillmanns an Damen und Herren in der nachberuflichen Lebensphase brachte im vergangenen November den Stein ins Rollen. Es fand sich eine zwanzigköpfige Schreibgemeinschaft mit deutlichem Frauen- überschuss zusammen. „Gemeinsame Geschichte(n)“, so auch der Projekttitel, wurden an acht Terminen innerhalb von vier Wochen geschrieben. Die fleißigen Schreiber, ursprünglich aus Griechenland, dem Iran, Tunesien, Nigeria und Deutschland, machten sich ans drei- bis vierseitige Werk. Tragisches und Komisches aus dem Einwanderungsland Deutschland sollte erzählt werden. „Wichtig war, dass beide Seiten, Migranten und Deutsche, zu Wort kommen“, erzählt Antonia Annoussi, die als Migrationsberaterin der Diakonie mit am Projekt beteiligt war.

gemeinsame_Geschichten_patentalis_01Schreiberische Hilfe boten die Autoren Pamela Granderath und Michalis Patentalis. Die Teilnehmer brachten sehr unterschiedliche Deutsch- und Schreibkenntnisse mit, Granderath und Patentalis leisteten ganze Übersetzungsar- beit. Individuell wie die Menschen sollten schließlich auch die Geschichten sein.
Joyce Adewumi aus Nigeria beispielsweise kommt aus einer wohlhabenden Familie und emigrierte 1976 zunächst nach London. Später begutachtete sie einige deutsche Großstädte, bis sie schließlich in Düsseldorf landete. Die herzliche Frau mit violett geschminkten Lippen lacht laut, wenn sie über ihre Erlebnisse spricht: „Ich bin ein neugieriger Mensch, deshalb bin ich hier.“ Die Arbeit mit den anderen Schreibern hat ihr Spaß gemacht. Der Plan, einen interkulturellen Dialog zu fördern und die Zielgruppe Fünfzig Plus zum Herausgehen zu motivieren ist somit aufgegangen. Michalis Patentalis freut sich schon auf die Lesungen und ist sich sicher: „Die Schreiber können mit Stolz hier raus gehen.“

Anmeldung und weitere Infos:

Robert Hillmanns
Tel: 0211.97 300 53
Mail: robert.hillmanns@zakk.de
Antonia Annoussi
Tel: 0211.91 318 834
Mail: antonia.annoussi@diakonie-duesseldorf.de
Die Teilnahme ist kostenlos

17.1. (16 Uhr) zakk; 23.1. Zentrum Plus Flingern; 24.1. Zentrum Plus Benrath, alle Düsseldorf
Quelle: coolibri 18.12.2012, Autor: NaB

Gemeinsame Geschichte(n)

Gemeinsame Geschichte(n) –

Tragisches und Komisches aus dem Einwanderungsland
Deutschland

Ein Workshop für Seniorinnen und Senioren mit und ohne Zuwanderungsgeschichte.
Sie leben in Düsseldorf? Sie haben Ihr Berufsleben hinter sich? Sie haben viel erlebt? Sie sind womöglich nach Deutschland eingewandert? Dann erzählen Sie uns doch Ihre Geschichte!
In einer Schreibwerkstatt unter der Leitung der Autorin Pamela Granderath und des Autors Michalis Patentalis bringen Sie Ihre persönlichen Erlebnisse und kostbaren Erinnerungen zu Papier: Tragisches, Komisches, Ungewöhnliches, Alltägliches, Schwieriges aus dem Einwanderungsland Deutschland. Die Ergebnisse werden als Buch veröffentlicht, aus dem bei mehreren Abschluss- veranstaltungen gelesen
wird. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Also: Fassen Sie sich ein
Herz und lassen andere teilhaben an Ihrem Leben.

Anmeldung und weitere Infos:

Robert Hillmanns
Tel: 0211.97 300 53
Mail: robert.hillmanns@zakk.de
Antonia Annoussi
Tel: 0211.91 318 834
Mail: antonia.annoussi@diakonie-duesseldorf.de
Die Teilnahme ist kostenlos

AUS DEM NACHWORT VON BAND 3

cover_gemeinsame_geschichten_3„Gemeinsame Geschichte(n) – Tragisches und Komisches aus dem Einwanderungsland Deutschland“ ist ein Projekt des Kulturzentrums zakk und der Migrations- beratung für Erwachsene der Diakonie Düsseldorf.
Nachdem aus der ersten Schreibwerkstatt 2012 und der zweiten 2013 jeweils ein Buch mit den Ergebnissen erschienen war, welches auch in öffentlichen Lesungen vorgestellt wurde, war es aufgrund des großen Erfolges und der guten Resonanz nur folgerichtig, eine dritte Schreibwerkstatt 2014 stattfinden zu lassen.
Mit neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte können wir nun auf Teil III des Buches „Gemeinsame Geschichte(n)“ blicken, das auch dieses Mal wieder in Lesungen vorgestellt werden wird. Die Geschichten spiegeln eine gesellschaftliche Realität wider: wir werden älter und bunter.
Mit unserem Projekt möchten wir dieser Entwicklung Rechnung tragen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Förderern: dem Integrationsausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Diakonie Rheinland Westfalen Lippe – Kollektenmittel „Hilfe für alte Menschen“ sowie der Diakonie Stiftung der Diakonie Düsseldorf.
Ebenso bedanken wir uns bei den beteiligten Künstlerinnen Pamela Granderath und Michaiis Patentalis, die weiterhin mit großer Begeisterung die Idee der Fortführung mittragen und das Projekt professionell und einfühlsam begleitet haben.
Zum Schluss gilt unser großer Dank allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Für all die Erinnerungen, die sie mit uns geteilt haben.
Antonia Annoussi
(Herausgeberin/Migrationsberatung, Diakonie Düsseldorf Robert Hilmanns
(Herausgeber/Kulturzentrum zakk, Düsseldorf)

Schutzgebühr: 5,-€

Zakk Literaturautomat steht bald in Athen

Zakk Literaturautomat steht bald in Athen

28. Oktober 2014

Literaturautomat im Härtetest

Die Literatur im Format einer Zigarettensschachtel geht auf Reisen – mit einer deutsch-griechischen Ausgabe die bald in Athen stehen wird. Zuvor wird die deutsch-griechische Textzusammenarbeit am kommenden Freitag im griechischen Generalkonsulat in Düsseldorf vorgestellt.

Die Initiatoren des Literaturautomaten, Zakk und Art Connection, haben mit der „Gesellschaft griechischer AutorInnen in Deutschland e.V.“ eine bilinguale Spezialausgabe erstellt. Deutsch-griechische Lyrik, Wortspiele und Prosa im Zigarettenschachtelformat. Bei einem Literaturabend mit dem Titel: „Eine Schachtel Literatur“ werden im griechischen Generalkonsulat die Autoren Petros Kyrimis, Ivo Meraskendis, Anna Tastoglou, Andreas Deffner, Michalis Patentalis und Nona Simakis aus ihren Werken lesen.
Der Literatur Automat wird vorgestellt von Pamela Granderath (Lyrikerin, Art Connection), Michalis Patentalis (Schriftsteller, GGA-BRD ) und Niki Eideneier (Verlegerin Romiosini Verlag). Die Lesung wird ergänzt durch Gespräche über die Welt der deutsch-griechischen Literatur. Der Automat wird dann ab März 2015 dauerhaft im Goethe Institut Athen hängen und mit weiteren Spezialausgaben befüllt.