Petros Kyrimis

Petros Kyrimis
Petros Kyrimis
Petros Kyrimis

Er ist 1945 in Athen geboren; studierte Fernsehregie und Fotografie. In Griechenland wurde er bekannt vor allem durch seine Drehbücher fürs Kino und Fernsehen. Er begann sehr früh zu schreiben: Liedertexte, Gedichte, Erzählungen, Kinderthe-atherstücke, Novellen und Romane. Seine Literarischen Arbeiten, sind bereits mehrfach mit Auszeichnungen prämiert und in vielen Anthologien erschienen. Heute lebt er in Düsseldorf als Journalist und freier Autor. Veröffentlichungen: ›Das Herz der Amsel‹ Novelle (Vlg. Kastaniotis/Athen, 1998 & Romiosini/Köln, 2000); ›Geschichten des Vor und des Danach‹ Erzählungen (Vlg. Indiktos/Athen 2003); ›Männliche Genüsse‹ Kurzgeschichten (Vlg. Ellinika Grammata/Athen, 2004); ›Das weiß der Sonne‹ Novelle (Vlg. Ilektra/ Athen, 2007); ›Herr der Klagen‹ Roman (Vlg. Ilekra/Athen, 2008).

Beim Größenwahn Verlag Frankfurt am Main ist seine Kurzgeschichte ›EINE HELDENHAFTE NACHT‹ in der Antho- logie Bewegt erschienen. Petros Kyrimis führt in authentische Sprache durch das Nachtleben Athens, mit Aspekten des griechischen alltäglichen Lebens.

Buchvorstellung, Andonis Fostieris

Andonis Fostieris

Sehnsucht nach Gegenwart / Νοσταλγώ το παρόν

Poesie griechisch-deutsch.

fostieris_sehnsucht_nach_gegenwartAndonis Fostieris ist einer der repräsentativsten Dichter der 70- er Generation in Griechenland. Ein poeta doctus, der auf einem sicheren Fundament an Kenntnis- sen sowohl der antiken Schriften mit besonderer Hinwendung zu den Vorsokratikern als auch der neugriechischen und europäischen Dichtung fußt. Was ihn allerdings vor allem auszeichnet ist seine persönliche, angeborene Gabe der Inspiration, die ihn zu einem Leben für die Dichtung prädestinierte.
Eine von ihm selbst nach strengen Kriterien getroffene Auswahl von Gedichten – veröffentlicht im Jahre 2008 in einem chronologisch angeordneten Sammelband „Dichtung 1970 – 2005“ (Athen, Kastaniotis, Athen 2. Auflage 2010) – bietet sich wie von selbst an, um dem dichterischen Weg des Autors nachzuspüren, wobei die Quintessenz seiner Dichtung in der Sammlung mit den 16 nahezu lakonischen Gedichten unter dem Titel „Dichtung in der Dichtung“ bestätigt wird.

Seine Themen sind vielfältig wie das Leben. Hauptakteure: die Liebe, das „Wird“ und das „Soll“ des Todes, das Denken und die Trauer, das Gefühl, der Teufel, der Engel, der Mensch und die Natur, aber auch die greifbaren Dinge aus dem Geist der Dichtung; hier allerdings in absoluter Erhöhung und Transzendenz, zugleich indirekt und doch klar, mit einem kräftigen Schuss Ironie und Selbstironie und einer großen Zahl von Umkehrungen. Zum ersten Mal erscheint hier eine Auswahl seines Werks auf Deutsch, eine Anthologie in einer auch ästhetisch ansprechenden, zweisprachigen Ausgabe mit dem Titel Sehnsucht nach Gegenwart / Νοσταλγώ το παρόν. Die bibliophile Ausgabe schmücken ein Portrait des Dichters von dem griechischen Maler Jannis Psychopädis auf dem Titelblatt und Gravuren von M. C. Escher vor den jeweiligen Auszügen einer neuen Sammlung.

Die Übertragungen von Andonis Fostieris’ Gedichten in fremde Sprachen sind zahlreich, und mit der Präsentation seines Werks auf internationaler Ebene erweitert sich ständig der Kreis seiner Leser.
Die Auswahl der hier veröffentlichten 61 Gedichte wurde von Hans und Niki Eideneier in Absprache mit dem Dichter getroffen. Die Sammlung „Dichtung in der Dichtung“ stellt einen eigenständigen Band dar, gleichsam als Sonderbeilage des eigentlichen Buchs zur Erquickung und Labung des Lesers.

Auf dem Vers den ich schreiben werde tanze ich Seil
Auf dem bereits geschriebenen Vers finde ich die Balance;
Das Gedicht ist mir ein starker Ast
An den ich von Zeit zu Zeit meine Schaukel binde
Um über dem Schwarz zu schaukeln.

Andonis Fostieris, Sehnsucht nach Gegenwart / Νοσταλγώ το παρόν. Poesie griechisch-deutsch.
Beilage:
A. F., Dichtung in der Dichtung / Ποίηση μες στην ποίηση.
Übertragen von Hans und Niki Eideneier

DEUTSCH – GRIECHISCHER LITERATURSALON

Lesung, Frühstück, Musik & Gespräch

Sonntag, 16. Februar 2015, 11:00 Uhr, Einlass: 10:30 Uhr
Lesung und Gespräch mit dem Autor Andonis Fostieris.

SEHNSUCHT NACH GEGENWART

Lesung und Gespräch mit dem Autor Andonis Fostieris.

fostieris_sehnsucht_nach_gegenwartAndonis Fostieris (*1953 in Athen) ist einer der repräsen- tativsten Dichter der 70-er Jahre in Griechenland, studierte Jura in Athen und Rechtsgeschichte in Paris. Seit 1971 hat er acht Gedichtbände publiziert, viele davon sind bereits in andere Sprachen übersetzt worden. Andonis Fostieris brachte meh- rere Zeitschriften wie ´Neue Poesie´ oder ´Poiisi´ heraus, war Ini-tiator und Herausgeber einiger der bedeutendsten Lyrik- anthologien Griechenlands. Seit 1981 ist er verantwortlich für die literarische Zeitschrift I Lexi (Das Wort).
1993 wurde er mit dem internationalen »Kavafis-Preis für Dichtung«, 1998 mit dem Vretta-kos-Preis der Stadt Athen, 2004 mit dem Staatspreis für Dichtung und 2010 mit dem Dichter-preis der Kostas und Eleni Ouranis-Stiftung der Athener Akademie für sein Gesamtwerk aus-gezeichnet.
Moderation: Niki Eideneier, Michalis Patentalis

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SATZUNG DER GESELLSCHAFT GRIECHISCHER AUTORINNEN IN DEUTSCHLAND e. V.

SATZUNG DER GESELLSCHAFT GRIECHISCHER AUTORINNEN IN DEUTSCHLAND e. V.

Die vollständige Datzung können Sie hier herunterladen.

§1 Name und Sitz
(1) Der Verein trägt den Namen „Gesellschaft Griechischer AutorInnen in Deutschland e. V.“
(2) Sitz des Vereins ist Düsseldorf.
(3) Der Verein ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Vereinsregisternummer … eingetragen.

§2 Vereinsziele
Vereinsziele sind:
(1) die gemeinsamen Bemühungen, die Werke der Vereinsmitglieder zu sammeln, ihre
Bekanntmachung zu fördern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen,
(2) die gemeinsamen Interessen der Vereinsmitglieder zu wahren und gegenüber staatlichen und sonstigen Stellen und Organisationen zu vertreten,
(3) die Durchführung von Veranstaltungen, auf denen die Werke der Vereinsmitglieder, der griechischen Literatur und der Literatur überhaupt gefördert werden,
(4) die Beteiligung der Verinsmitglieder an jeder Art griechischsprachiger Bildung und Aus-bildung mit dem Ziel eine zeitgenössische, offene und multikulturelle Gesellschaft zu unter-stützen. Besonders nachdrücklich soll die Förderung und Sensibilisierung der AutorInnen mit Migrationshintergrund gepflegt werden,
(5) die Verbreitung der deutschen und griechischen Sprache durch die Literatur,
(6) die Unterstützung der Verständigung zwischen den Völkern.
Für die Erreichung seiner Ziele kooperiert der Verein auch mit anderen Vereinen und Trägern.

§3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (1977) in der jeweils gültigen Fassung.
(2) Die finanziellen Vereinsmittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
(3) Die Mitglieder dürfen als solche keine Zuwendungen aus Vereinsmitteln erhalten.
(4) Keine Person darf wegen Ausgaben, die den Vereinszwecken fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§4 Mitgliedschaft
Der Verein hat ordentliche und außerordentliche Mitglieder.
(1) Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die der griechischen Literatur die-nen, in Deutschland leben, das 18. Lebensjahr vollendet haben und literarische Texte schrei-ben oder übersetzen, die veröffentlichet werden.
Das werdende Mitglied stellt einen schriftlichen Antrag an den Vereinsvorstand, der darüber entscheidet.
(2) Außerordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die ihr 18. Lebensjahr voll-endet haben und die Möglichkeit haben, zur Erreichung der Vereinsziele beizutragen.

Die Gründungsmitglieder:
Michalis Patentalis
Sevastos Sampsounis
Sophia Georgallidis
Thalia Andronis
Antonis Kalfas
Niki Eideneier
Georgios Krommydas

Die Vereinsadresse ist:
Michalis Patentalis
Postadresse
Ludenberger Str. 25
40629 Düsseldorf

Tel.: 0049-211-46869924
Mobil: 0049-177-8453049
Email: m.pate@web.de
Internet: www.gga-brd.de/
Facebook: www.facebook.com/groups/gga.brd/
Copyright: Gesellschaft Griechischer AutorInnen in Deutschland e.V. – Εταιρεία Ελλήνων Συγγραφέων στην Γερμανία.

Bewegt – Εν κινήσει

Bewegt – Εν κινήσει

ΣΥΝΕΝΤΕΥΞΕΙΣ-ΑΡΘΡΑ / INTERVIEWS-ARTIKEL, Elliniki Gnomi,

10 Nov 2010

Das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Griechenland wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Es wurde am 30. März 1960 unterschrieben und brachte eine große Welle von ›griechischen Gastarbeitern‹ nach Deutschland. Aus diesem Anlass, stellt die Gesellschaft der Griechischen AutorInnen in Deutschland e.V. als Herausgeber einer Anthologie ihre Mitglieder mit Kurz- geschichten vor.
Die AutorInnen, beschreiben in ihren Kurzgeschichten Formen und Auswirkungen von kollektivem, menschlichem Zusammenleben, angetrieben von brennenden Gefühlen, die als immerwährende Bewegung empfunden werden. Mit unterschiedlichen sprachlichen Mitteln, Surreale Texten, alltägliche Begebenheiten, Begegnungen und Erlebnisausschnitte, charakterisieren, kritisieren oder porträtieren – die ehemalige ›griechische Gastarbeiter‹ aus der ersten und zweiten Generation – 50 Jahre danach eine Moment- aufnahme des Seins, durch die Literatur.
›Bewegt‹ ist der Titel des Buches, der als zweisprachige Ausgabe, im Oktober 2010 beim Größenwahn Verlag Frankfurt am Main erscheint und soll als Beweismittel dienen für die Leichtigkeit und gleichermaßen Schwierigkeit des Selbst-Integrationsprozesses in eine Gesellschaft mit unterschiedlichen Kulturen.
Inhalt:
Mit dem Gedicht May Papoulias »… es sind Menschen gekommen«, der Ehefrau des griechischen Staatspräsidenten, dem Vorwort Michalis Patentalis, Vorsitzender der Gesellschaft und das Requiem für eine ganze Generation, von Niki Eideneier, Verlegerin des Romiosini Verlags, beginnt die Anthologie der Gesellschaft der Griechischen AutorInnen in Deutschland e.V. um mit den Kurzgeschichten der Mitglieder fort zu fahren:
Thalia Andronis beschreibt in ihrem surrealen Beitrag wie Island in den Schoß eines zwölf jährigen Mädchen fällt und Brigitte Münch beschäftigt sich in »Warten auf Äsop« mit dem Problem ›Umfeld wechseln‹, das ein neues Denken und Flexibilität erfordert.
»Eine heldenhafte Nacht« von Petros Kyrimis verweist, in authentische Sprache durch das Nachtleben Athens, auf Aspekte des griechischen alltäglichen Lebens. Auch der sozialkritische Beitrag von Elena Pallantza zitiert die nackte Wahrheit einer Familie in »Spuren im Schnee«. Der Ausdruck der Gefühle und die Auseinandersetzungsart in eine jugendliche Beziehung zentriert die Kurzgeschichte von Alexios Mainas mit dem rätselhaftem Titel »Φ« wie Phedra. Giorgos Krommidas Titel »Nichts geht mehr« wird für eine akademische Beziehung Wortwörtlich zum ›Rien ne va plus‹, als diese durch herrschende Sucht zusammenbricht. Das postmoderne »Stillgestanden«, so der Beitrag von Michalis Patentalis, ist eine andere Art Beschreibung der menschlichen Schwäche, die zwischen der Schauspielerin Nikol Kidman und einem Gefangenem erzählt wird. Loukia Stefou wählt in ihrem Beitrag das berühmte Stuck John Cage´s »4:33´ Musik der Stille« um die Psychologie des Hörers zu erläutern.
Das ›Wort‹ spielt eine entscheidende Rolle in Kyro Ponte´s Kurzgeschichte »Die Anemonen«, bis zum Selbsterkennung, dass das einzige Prinzip, das der menschliche Geist erfassen kann, sich nicht im Himmel, sondern in der schaffenden Natur befindet. Mit der Vergänglichkeit des Glaubens und die dadurch entstehenden Fingerabdrücke, die durch eine realistische Art ausgelöscht werden, beschäftigt sich Elsa Korneti in ihrem Beitrag »Die Weihgabe« und Giorgos Valasiadis beschreibt mit Istanbuler Flair in seiner autobiografische Erzählung »Georg der Glocken-Heilige« über den kämpferischen Mensch, der seine Individualität zu beweisen versucht.
Dimitrios Nollas, einer der bekanntester Schriftsteller Griechenlands und Ehrenmitglied der Gesellschaft der Griechischen Autorinnen in Deutschland e.V. beschreibt in »Mantzikert« die Selbstdarstellung eines Türkens vorm Gericht, nach dem er seine Deutsche Frau getötet hat. Eleni Torosi´s Beitrag handelt vom einen dreizehn jährigen Jungen der eine Wunderbare Begegnung mit dem Trainer der Griechischer Fußball-Nationalmannschaft hat, Otto Rehhagel, und somit gerecht den kunstvollen Titel »Rehagellismen« trägt. Sevastos P. Sampsounis schildert in »Hier kommst du nicht durch, Maria« die Stationen einer Gastarbeiter-Frau, die durch drei Generationen sich erstrecken, mit allen Nachwirkungen und Problematik der Emigration.

Buchvorstellung – Neuerscheinung.
Bewegt – Εν κινήσει.
17 Kurzgeschichten, Deutsch und Griechisch.
Sevastos P. Sampsounis & Gesellschaft der
Griechischen AutorInnen in Deutschland e.V.
312 Seiten, Verlagspreis: 16,90 €
Erscheinungsdatum: 6. Oktober 2010
ISBN: 978-3-942223-02-7
www.groessenwahn-verlag.de

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