Alle Beiträge von Jürgen Rompf

Deutsch Griechischer Literatursalon

Sonntag 27.April 2014, 11:00 Uhr, Kneipe, Einlass: 10:30
Lesung, Frühstück, Musik & Diskussion

MIT ELSA KORNETI, NIKI EIDENEIER
Musikalische Begleitung: Mariana Zorba(Gesang) und Manolis Manousselis (Gitarre)

Abenteuer Dichtung! Lesung und Gespräch

Die griechisch-stämmige Autorin Elsa Korneti , in München geboren hat sie in Thessaloniki und Trier Wirtschaftswissenschaften studiert. Über zehn Jahren hat sie als Journalistin gearbeitet, heute ist sie als leitende Unternehmensberaterin tätig und lebt in Thessaloniki.
Ihre Gedichte, Erzählungen, Essays, Buchkritiken und Über- setzungen erscheinen regelmäßig in angesehenen Literaturzeit- schriften. Zudem finden ihre Gedichte Aufnahme in Anthologien und in ausländischen Zeitschriften.
Publiziert sind ihre Gedichtsammlungen in griechischer Sprache: ›In der Schraubenbande‹ (2007); ›Der ewige Mist‹ (2007); ›Ein Fischgrätenstrauss‹ (2009), > Zinn Perle (2011), >Kalender der philosophischen Niederlage (2013), >Der revolutionäre Herr Gulliver (2013). Die zwei Gedichtsammlungen “Ein Fischgraeten-straus” und “Zinn Perle” wurden für den Griechischen Staatspreis nominiert.

Sie ist in München geboren und hat in Thessaloniki und Trier Wirtschaftwissenschaften studiert. Sie hat über zehn Jahren als Journalistin gearbeitet, heute ist sie als leitende Unternehmens- beraterin tätig und lebt in Thessaloniki. Ihre Gedichte, Erzählungen, Essays, Buchkritiken und Übersetzungen erscheinen regelmäßig in angesehenen Literaturzeitschriften vor. Ihre Gedichte sind in Anthologien und in ausländischen Zeitschriften aufgenommen worden, übersetzt ins Englische und Bulgarische. Publiziert sind ihre Gedichtsammlungen in griechischer Sprache: ›In der Schrauben- bande‹ (2007); ›Der ewige Mist‹ (2007); ›Ein Fischgrätenstraus‹ (2009).

„Ihre Dichtung hat Wurzeln in der Philosophie. Wie das Werk „Kalender der philosophischen Niederlage“ (2013). Ein Dichter sei ein großes Ohr meint sie, das hört, was die Anderen nicht hören. Er ist auch ein großes Auge, das sieht, was die Anderen nicht sehen. Das Leben und die Liebe, was auf dieser Erde falsch ist und was nicht, all dies dient einem Dichter, die Eroberung der Harmonie des Universums zu erreichen. Und doch bleibt der Mensch allein, der versucht diese Welt du verstehen. Man tauche in die Tiefe, um am Ende sich selbst zu lieben.“ (Helena Katsiavara)

Κι εσύ αναγνώστη
Αν έναν έρωτα πρόστυχο
ζητάς
Πάρε βαθιά αναπνοή

και φώναξε:
Σαλώμη
Μάγισσα
Εσύ φταις
Της ομορφιάς
Άχρηστη
Κόρη…
 

Und du, mein Leser,
Wenn du nach einer ordinären Liebe suchst,
Atme tief durch
Und schrei:
Salome
Zauberin
Du bist schuld
Der Schönheit
Nutzlose
Tochter…

(Aus dem Gedicht: Ofis Universalis orig. S 9.)

Beim Größenwahn Verlag Frankfurt am Main ist ihre Kurzge- schichte ›DIE WEIHGABE‹ in der Anthologie Bewegt erschienen. Mit Glaubensangelegenheiten beschäftigt sich Elsa Korneti in ihrem Beitrag und durch ihre realistische Darstellung wird die Vergänglichkeit des Lebens beschrieben.

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Greek Poesy Breakfast in Düsseldorf

Greek Poesy Breakfast in Düsseldorf

November 18, 2013
By Aspasia Zontanou

Kultur Kickt KriseThe association of Greek authors in Germany (“Die Gesellschaft Griechischer Autoren e.V.) formed in 2006, organize events where Greek authors as well as authors from other nationali-ties living in Germany (Turkish, Kurdish, German etc.) can showcase their work, read their books, or perform in front of an audience. The local spot called ZAKK, which has been host-ing international musicians, artists and dancers for decades, seems to fit the occasion when it comes to gathering people who are interested in seeing and hearing something that is not shown on TV or radio; the focus of these gatherings at Zakk’s is aimed for an audience who seeks to grasp the pulse of the time, ask questions, and be involved in discussions.
In today’s poetry session Kultur Kickt Krise (“Culture Shoots Crisis”), the authors Michalis Patentalis, Niki Eideneier, Elena Palanza, Arzu Dorando, Dogan Akhani and Pamela Granderath, presented their work and their thoughts about the economical crisis affecting peoples everyday life in Athens, Düsseldorf, as well as other parts of the world. Pamela Granderath states that they do this by using the only effective weapon they have “…a pencil and a piece of paper!” Creating art that leads to more respect and understanding in our socie-ty. The musicians Vangelis Christidis and Kostas Papioannou accompanied the reading, while the guests could listen, read, drink coffee and have a delicious Greek breakfast.

Greek Reporter
See more at: http://eu.greekreporter.com

KULTUR KICKT KRISE

 17. November 2013

GRIECHISCHES LITERATURFRÜHSTÜCK
KULTUR KICKT KRISE

11:00 Uhr

zakk
Fichtenstraße 40
Frühstücksbuffet 6,50 €

Eleni Torosi (Journalistin), Pamela Granderath (Autorin), Michael Patentalis (Autor), Elena Palanza(Autorin) – sitzen mit gezückter Feder und Diskussionsbereitschaft an der Quelle der inter- kulturellen Verständigung. Musik: Vangelis hristidis und Kostas Papaioanou

Die Krise hat zugeschlagen – nicht nur wirtschaftlich und finanziell in den Ländern des europäischen Südens, sondern auch hier, bei uns, in Deutschland. Neben ihrem wirtschaftlichen Gesicht zeigt die Krise nämlich auch ein kulturelles und ein gesellschaftspolitisches Antlitz.

Zwischen dem europäischen Norden, für den Deutschland stark und exemplarisch steht, und dem Süden, den Griechenland mit einer extremen Zuspitzung aller krisenhaften Ereignisse repräsentiert, tun sich schmerzhafte Gräben auf:

Für die Ausprägung der Krise, wie wir sie erleben, sind nicht nur monetär-wirtschaftliche Haltungen und Handlungen verantwortlich, sondern auch politische, (kultur-)historische und lebensästhetische. Es besteht die Notwendigkeit einer kulturellen Auseinandersetzung darüber, wie wir uns gegenseitig respektieren und voneinander lernen können. Kunst und Musik können an diesem Punkt viel bewirken.

Eleni Torosi (Journalistin), Pamela Granderath (Autorin), Michael Patentalis (Autor), Elena Palanza(Uni Bonn, Autorin), Arzu-Dorando (Autorin) sitzen mit gezückter Feder und Diskussionsbereitschaft an der Quelle der interkulturellen Verständigung. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet vom Miltos Oulios und Antonis Papamichail.

Die Gesellschaft der griechischen AutorInnen in Deutschland wurde 2006 gegründet und bietet eine Plattform, um die Literatur der GriechInnen in Deutschland zu fördern und zu verbreiten.

Die AutorInnen sollen gleichzeitig eine vermittelnde Rolle zwischen der deutschen und der griechischen Kultur einnehmen. Die Gesellschaft will so das Verständnis von Multikulturalität verbessern.zakk-logo-rot

Ein literarisches Quartett

Ein literarisches Quartett

Lüdenscheid. Griechisches Essen, griechischer Wein, Tanz und griechische Seele verliehen dem Museums-Café am Samstagabend eine ganz besondere Atmosphäre. Leseabend der Veranstaltungs- reihe: “50 Jahre griechische Migration“

Die Autoren von links: Petros Kyrimis, Elena Pallantza, Alexios Mainas und Michalis Patentalis
Die Autoren von links: Petros Kyrimis, Elena Pallantza, Alexios Mainas und Michalis Patentalis

 Im leider nur kleinen, aber begeisterungsfähigen Publikum auch Museumsleiter Eckhard Trox, der sich, wie alle Gäste, von der Sprachgewalt, Witz und dem feinen Wortsinn der Autoren beein- drucken ließ. Evangelia Kasdanastassi vom Diakonischen Werk begrüßte die Gäste ebenso wie Sophia Georgallidis. Die Übersetzerin, die die Schriftsteller betreut, gab einen kurzen Überblick über die Entwicklung der griechischen Literatur in Deutschland.

Bis auf den Senior des literarischen Quartetts, Petros Kyrimis (1948), sprechen und schreiben alle Autoren Deutsch. Das Urgestein Petros Kyrimis, trotz jahrzehntelangem Deutschland-Aufenthalt immer noch nicht gut Deutsch sprechend und schreibend, ließ Sophia Georgallidis seine deprimierende Kindheitserinnerung „Z wie Zicke” vorlesen. Unbedingt sollte und wollte man dann doch Kyrimis pur hören, „Das Herz der Amsel”.

Tiefe Stimme malt Bilder

Und siehe da: Obwohl viele nicht Griechisch verstanden, malte diese eindrucksvolle tiefe Stimme Bilder im stillen Raum, entdeckte man Landschaften in diesem viel gelebten Gesicht. Eine Meisterin der Sprache ist Elena Pallantza. Erstaunlich das psychologische Einfühlungsvermögen der Lehrerin in der Geschichte „Spuren im Schnee”. „Sterben ist wie Schwitzen” zitiert Alexios Mainas (1976) Jean Paul (damals schwitzend auf Santorin). Dieser junge Dichter aus Bonn wirft in der Geschichte „Phi” einen scharfen und surrealen Blick auf seine Frau Phaedra, das Rätsel. Der Philosoph kann sich nicht verleugnen: Einsam leben in einer Beziehung? Sprachlich direkter, auch surreal, mit Humor und unglaublicher Phantasie geht Michalis Patentalis aus Düsseldorf an seine Geschichten heran. Wohin Vereinsamung führen kann, zeigt die merkwürdige wahre Geschichte von Nick mit dem Spitznamen „Stillgestanden”, der sich im lebenslangen Knast täglich von einem Poster der geliebten Nicole Kidmann regelrecht ernähren lässt. Als Highlight unterhielt Markos Koderisch aus Darmstadt vor und zwischen der Lesung, mit HipHop und Rap, sinnvollen Texten und philosophischen Einsichten. Eine griechische Mutter, deren Sprache er nicht kann, hat der 31-jährige seine Heimat endlich in sich selbst gefunden, aber, er bringt es auf des Lebens Kern: „In dieser Welt ist man nie ganz zu Hause!”

Marlis Denkert

Ouelle: www.derwesten.de

„Immer in Fahrt

50 Jahre Anwesenheit der Griechen in Deutschland Während einer eintägigen Straßenbahn-Tour durch Düsseldorf und Umkreis finden bilinguale Lesungen der griechischen Autoren aus ihren Werken statt, die sich vor allem mit der Migrationsgeschichte und ihrem Wandel auseinandersetzen. Musikalisch wird diese Veranstaltung durch eine Life-Band und visuell mittels einer Foto-Ausstellung unterstützt.der Griechen in Deutschland und ihre Lebensumstande diskutieren. Das Fahrgast-Publikum wird die Gelegenheit haben, während der drei geplanten Stationen zu- oder auszusteigen:

„immer in Fahrt“ Haltestelle Hauptbahnhof Düsseldorf: die ersten Migranten

„immer in Fahrt“ Haltestelle Hauptbahnhof Neuss: Präsenz und Entwicklung der 2. Generation

„immer in Fahrt“ Haltestelle Griechisches Gymnasium und Lyzeum Oberkassel: die 3. Generation „in Fahrt“

Nähere Info/Anmeldung: antonia.annoussi@diakonie-duesseldorf.de, Tel: 0211/ 91318834, Michael Patentalis, Tel: 0211/17521 und 0177-8453 049

Eine Veranstaltung der Gesellschaft Griechischer AutorInnen in Kooperation mit dem Zentrum für interkulturelle Begegnung und Beratung (ZIBB) der Diakonie in Düsseldorf

Ort und Zeit (voraussichtlich Ende Oktober 2010) können bei untenstehender Adresse erfragt werden.

Unter der Schirmherrschaft des griechischen Generalkonsulats in Düsseldorf