Archiv der Kategorie: DEUTSCH – GRIECHISCHER LITERATURSALON

Essen, Trinken und andere Lustbarkeiten im griechischen Mittelalter

Sonntag, den 25. September, 11:00 Uhr, Kneipe, Einlass: 10:30 Uhr
Lesung, Frühstück, Musik & Diskussion

hans_eidenereier_01_rgbEine deutsch-griechische Matinee.
Zu Gast: Prof. Hans Eideneier

Essen, Trinken und andere Lustbarkeiten im griechischen Mittelalter

Essen und Trinken ist im griechischen Kulturraum immer auch ein gesellschaftliches Kommunikationserlebnis. Es ist wenig sinnvoll, sich allein den Magen vollzuschlagen und etwas zu trinken, wenn ich dabei nicht mit meinen Tischgenossen anstoßen kann. Diese Sitten sind alt und haben sich über das griechische Mittelalter hinweg (fast) bis heute erhalten.

Was einige markante mittelalterliche Quellen dazu zu sagen haben, soll in einem eher lockeren Vortrag etwas ausführlicher zur Sprache kommen. So erfahren wir in erstaunlicher Sachkenntnis von den Fressorgien in einem konstantinopolitanischen Kloster, von dem Trunkenbold oder von der Nahrungsbeschaffung im Alltag eines Bürgers der Hauptstadt im Mittelalter.

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Deutsch Griechischer Literatursalon mit Stamatis Polenakis

22. Mai, Sonntag, 11:00 Uhr, Kneipe, Einlass: 10:30 Uhr
Lesung, Frühstück, Musik & Diskussion

Eine deutsch-griechische Matinee.
Zu Gast: Stamatis Polenakis

Rezitation: Rainer Maria Gassen
Musik: Antonis Kountouris
Moderation: Elena Pallantza

DES ODYSSEUS BLICK

Ein permpolenakhsanenter Dialog mit der jüngeren Geschichte und der Weltliteratur sind die Gedichte von Stamatis Polenakis, in einem undefinierbaren Raum, zwischen Traum und Wirklichkeit. Traurige Irrfahrten eines modernen Odysseus durch die düsteren Schauplätze der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert: vom belagerten Leningrad bis hin zu den Schreckensorten des Holocausts und von der Schlacht an der Weichsel im ersten Weltkrieg bis zu der Stadt Teruel und dem spanischen Bürgerkrieg. Wenig gemeinsam hat dieser Odysseus mit dem listigen Seefahrer des homerischen Epos, dessen einziges Ziel die Heimkehr nach Ithaka ist. Er ist ein ohnmächtiger Kriegsveteran und ein betrübter Überlebender. Ein Spurensucher, der mit Hilfe der Poesie, der Erinnerung, der Liebe das absurde Abenteuer des menschlichen Leidens in Worten zu fassen versucht.
Elena Pallantza präsentiert den griechischen Dichter, der zu Gast in ZAKK ist, Rainer Maria Gassen rezitiert die Gedichte auf Deutsch. Musikalische Begleitung Antonis Kountouris

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Bericht: Auf der Suche nach Heimat – Eleni Delidimitriou-Tsakmaki

Auf der Suche nach Heimat

Eine Veranstaltung der Gesellschaft Griechischer AutorInnen in Deutschland e.V.

Am Sonntag, den 13 März war Eleni Delidimitriou-Tsakmaki zu Gast im Deutsch-Griechischen Literatursalon in Düsseldorf, der mehrmals im Jahr von der Gesellschaft Griechischer AutorInnen in Deutschland e.V. im ZAKK organisiert wird.
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Eleni Delidimitriou-Tsakmaki gehört zur ersten Gastarbeiter- generation, die nach 1960 nach Deutschland kam. Mit ihrem 54 Lebensjahr hat sie zu schreiben begonnen zu einem Zeitpunkt, als ihr Alltag nicht mehr so stark von finanziellen Sorgen und der Familie dominiert wurde. 13 Bücher sind seither erschienen. Sie „schreibe gerade an ihrem letzten“, sagte die Autorin während der Diskussion. Niki Eideneier, ehemalige Verlegerin auch von Eleni Delilidiitriou –Tsakmaki, hatte die Moderation übernommen. Die musikalische Begleitung, fester Bestandteil des Deutsch-Griechischen Literatursalons, lag bei Jorgos Svarnas mit seiner Klarinette.

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Deutsch Griechischer Literatursalon mit Eleni Delidimitriou-Tsakmaki

13. März, Sonntag, 11:00 Uhr, Kneipe, Einlass: 10:30 Uhr
Lesung, Frühstück, Musik & Diskussion

Eine deutsch-griechische Matinee.
Zu Gast: Eleni Delidimitriou-Tsakmaki
Musik (Klarinette): Jorgos Svarnas
Moderation: Niki Eideneier

Eleni Tsakmakiwurde in Zagliveri bei Thessaloniki geboren und wuchs in Katerini auf. Sie heiratete sehr jung und 1961 kam sie zusammen mit ihrem Mann nach Deutschland.
Sie begann das Schreiben im fortgeschrittenen Alter, nachdem sie mit ihrer „Gastarbeit“ fertig geworden war, ihre drei Kinder großgezogen hatte und ihr klar
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Deutsch Griechischer Literatursalon mit Jorgo Chatzimarkakis

20. Dezember, 15 Sonntag, 11:00 Uhr, Kneipe, Einlass: 10:30 Uhr
Lesung, Frühstück, Musik & Diskussion

Eine deutsch-griechische Matinee.
Zu Gast: Jorgo Chatzimarkakis
Moderation: Michalis Patentalis

TAGEBUCH EINES GRIECHISCHEN EURO

ChatzimarkakisAm 8. April 2001 wird um 11.33 Uhr in der staatlichen Münzprä- geanstalt Athens eine griechische Ein-Euromünze gestanzt. Als monetärer Newcomer beginnt dieser griechische Euro spontan Tagebuch zu führen und tut dies bis zu seinem vorzeitigen Ende am Meeresgrund vor der Insel Ägina im März 2015. Dazwischen liegen turbulente Jahre, in denen die hellenische Euromünze durch die Hände mehrerer Besitzer wandert: Bettler und Oligarchen, Griechen und Deutsche, Politiker und Demonstranten, Einwanderer und Nationalisten. In den ersten Jahren seiner Existenz beherrscht ein Hochgefühl die mediterrane Halbinsel. Voller Stolz bekennen sich die Griechen zu ihrer Mitgliedschaft in der Euro-Familie, gewinnen die Fußball-Europameisterschaft, Athen wird zum Schau- platz der Olympischen Spiele und Griechenland wähnt sich ange- kommen im Zentrum der Welt. Dann schleichen sich erste politische Manipulationen ein. Das Vertrauen zwischen Nord- und Südeuropäern wird erschüttert.
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