Archiv der Kategorie: Unsere Mitglieder

Petrini Sidiropoulou

Kurzbiographie
Geboren bin ich 1950 in Kavala.
Nach Deutschland bin ich 1972 als Gastarbeiterin gekommen 1972
Seit 1975 lebe ich mit meiner Familie in Düsseldorf.
Jetzt bin ich Rentnerin.

 

 

 


Petrini Sidiropoulou
EIN WORT, VIELE BEDEUTUNGEN

Sind Sprachen nicht etwas Wunderbares? Jedes Land hat jeweils seine eigene und in jeder Gegend findet man verschiedene Dialekte, unterschiedliche Klänge. Und wo lernt man eine Sprache? Die Muttersprache lernt man automatisch in der Familie und in der Umgebung, in der man geboren wird und lebt. Um eine neue Sprache zu erlernen, muss man entweder eine Schule besuchen oder dorthin gehen, wo diese Sprache gesprochen wird. Bereits als Kind liebte ich es, fremde Sprachen oder Dialekte zu hören. Es war mir sozusagen in die Wiege gelegt, da meine eigene Familie Flüchtlinge waren und, wie auch viele der älteren Leute bei uns im Ort, Türkisch sprachen. Ich wuchs zweisprachig in einer Zeit und einem Ort auf, in der Bildung nicht für jeden leicht zugänglich war.
Es war damals durchaus üblich, die Kinder nicht über die Mindest-Schulpflicht hinaus auf weiterführende Schulen zu schicken. Nicht, dass die Eltern nicht das Beste für ihre Kinder wollten, jedoch war es zu jener Zeit in dörflichen Gegenden reiner Luxus und nur wenige konnten sich den finanziellen Aufwand, der damit verbunden war, leisten. Wenn es um die Ausbildung ging, hatten die Jungen in den Familien wie selbstverständlich den Vorrang.
Diese Situation erlebte ich auch in meiner Familie mit einem Sohn und drei Töchtern.
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Anna Tastsoglou

Kurzbiographie

anis_tastsAnna Tastsoglou ist 1956 in Kavala, Griechenland geboren und ist mit ihren Eltern nach Deutschland ausgewandert. Lebt in Düsseldorf

Sie lebt seit 50 Jahren in Deutschland und war über viele Jahre beim DGB-Bundesvorstand beschäftigt.

Die letzten Jahre ist sie als Erzieherin bei der Diakonie, Düsseldorf beschäftigt.

Sie schreibt spontan in Deutsch und Griechisch, da sie sich in beiden Sprachen wohl fühlt. Anna Tastsoglou weiterlesen

Mischi Steinbrück

Kurzbiographie:

mischi_steinbrueck1944 in Wien geboren, Mädchenname: Michaela Trescher.
1962 Abitur, 1964 Schauspieldiplom
1963 – 1971 Theaterkarriere (u. a. Theater in der Josefstadt, Theater an der Wien, Städtische Bühnen Oberhausen, Schauspiel Basel, Schauspielhaus Köln)
1970 – 1975 freies politisches Theater mit Erasmus Schöfer und Heinrich Pachl.
1971 – 1985 Politische Basisaktivitäten Mischi Steinbrück weiterlesen

Dimitrios Kalantzis

Lebenslauf

d_kalantzis_foto3Dimitrios Kalantzis ist in Morfovouni Karditsas am 04.02.57 geboren. Dort hat er die Grundschule besucht. Die Diktatur hat ihm 1967 im Alter von 10 Jahren den Vater genommen. Er besuchte das Gymnasium in der Nachbarstadt Karditsa und anschließend besuchte er die Techniker Schule für Bauzeichnung.

1979 ließ er sich in München nieder, wo er die deutsche Sprache lernte. Anschließend studierte er in Berlin an der Technischen Universität Berlin und schloss das Studium mit dem Chemieingenieur-Diplom ab.

Seine berufliche Verwirklichung fand er in der Lehre: als Ausbilder bei der ΤÜV Akademie Berlin Brandenburg, Lehrbeauftragter in der Beuth Hochschule für Technik Berlin und derzeit als Lehrer an Berliner Berufsschulen.

Dimitrios Kalantzis zweite Passion gilt der Literatur und der Kunst. Er übersetzte Fachliteratur vom der deutschen in der griechischen Sprache und nahm an Fachseminaren und Kongressen teil. Als Mitglied der Bewegung der Auswanderer war er im griechischen Studentenverein aktiv und in der Griechischen Gemeinde Berlin, wo er für viele Jahre zuständig für kulturelle Angelegenheiten war. Dort brachte er Griechen aller Altersstufen und auch Griechenfreunden traditionelle griechische Volkstänze bei. Auch heute betreut er ehrenamtlich eine Tanzgruppe für Griechischen Folkloretanz. Er publiziert seit vielen Jahren in der Thessalischen Presse Artikel mit umweltpolitischen, gesellschaftspolitischen und literarischem Inhalt.

Βιογραφικό

Ο Καλαντζής Δημήτριος γεννήθηκε στο Μορφοβούνι Καρδίτσης στις 04.02.57 όπου έμαθε τα πρώτα γράμματα. Ο ερχομός της χούντας του στέρησε τον πατέρα σε ηλικία 10 ετών. Επισκέφτηκε το Β΄ Γυμνάσιο αρρένων Καρδίτσας και την τεχνική σχολή σχεδιαστών.

Το 1979 ήρθε στο Μόναχο, όπου έμαθε τηνγερμανική γλώσσα. Σπούδασε στον κλάδο της χημείας του Τεχνικού Πανεπιστημίου Βερολίνου χημικός μηχανικός, στον κλάδο, κατασκευή χημικών εγκαταστάσεων και περιβάλλοντος. Εργάστηκε στον εκπαιδευτικό τομέα του ΤÜV Berlin Brandenburg, στο WIBZ, μετέφρασε από τα γερμανικά στα ελληνικά επιστημονικά συγγράμματα και μελέτες, συμμετείχε σε συνέδρια. Εργάσθηκε για 9 χρόνια ως αναπληρωτής Καθηγητής στο εχνολογικό πανεπιστήμιο Βερολίνου, στην Εταιρία „Testo GmbH“ ως μηχανικός πιστοποίησης φαρμακευτικών εγκαταστάσεων και επανήλθε στον εκπαιδευτικό τομέα.

Ενεργό μέλος του μεταναστευτικού και του ντόπιου κινήματος. Συμμετείχε ενεργά στον σύλλογο Ελλήνων φοιτητών της πόλης διετέλεσε πρόεδρος και αντιπρόεδρος της Ελ. Δημ. Κοινότητας Βερολίνου. Επί εικοσαετίας ήταν στα πλαίσιά της υπεύθυνος για την εκμάθηση και διάδοση των ελληνικών παραδοσιακών χορών και του ελληνικού Πολιτισμού, κάτι που κάνει και σήμερα. Δημοσιεύει τακτικά άρθρα και ποιήματα στον θεσσαλικό ημερήσιο τύπο και σε λογοτεχνικά περιοδικά.

Jannis Ritsos, Helena

Jannis Ritsos, Helena
Aus dem Griechischen von der Gruppe LEXIS (Andreas Gamst, Anne Gaßeling, Rainer Maria Gassen, Milena Hienz de Albentiis, Christiane Horstkötter-Brüssow, Klaus Kramp, Alkinoi Obernesser) unter der Leitung von Elena Pallantza

 

 

64 Seiten, 18 x 17 cm, ISBN 978 -3-942901-23-9,
10 Euro,1. Auflage 2017,
bestellen unter info[at]reinecke-voss.de, lieferbar

Aus dem Nachwort: „Eine Hymne auf die ultimative Würde des Menschen vor dem Tod oder das ästhetische Vermächtnis des Poeten der elementaren Dinge, wo das Erhabene und das Banale ausgewogen zur Sprache kommen? Vielleicht eine ironische Verarbeitung der Vergänglichkeit, eine Ausbeutung des Todes, wie Ritsos selbst in jener Zeit seine Arbeitsmethode beschreibt? Oder haben wir es doch mit versteckter gesellschaftspolitischer Kritik an einer gescheiterten, selbstverliebten Welt zu tun, deren verspätete Selbsterkenntnis völlig nutzlos bleibt? Mit maskiertem Protest gegen den ideologischen Verfall der dichterischen Gegenwart? Helena öffnet sich gewiss einer Vielfalt von Interpretationen und Bezügen…“

„Die Übersetzung der Helena … macht … einen Text von Ritsos zugänglich, der für zentral in seinem Werk gehalten wird … eine sehr gut lesbare Übersetzung“ Nora Zapf
www.signaturen-magazin.de/jannis-ritsos–helena.html